Goldverzierte Tempelanlagen, diamantbesetzte Buddhas, ausgedehnte Gärten und himmelhohe Wolkenkratzer – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen in Bangkok dicht nebeneinander. Das „Dorf im Pflaumenhein“ steckt voller Exotik, wenn man hinter die moderne Fassade schaut.
Bangkok ist eine Stadt der Extreme, hier geht alles etwas schneller als im restlichen Thailand. Der Verkehr ist enorm, die Stadt wuchert unkontrolliert und droht wortwörtlich zu versinken. Das "Venedig des Ostens“ hat tatsächlich etwas mit der italienischen Lagunenstadt gemein: Sie sinkt um fünf Zentimeter pro Jahr. Die Umweltprobleme hat die Regierung durch scharfe Regeln mittlerweile in den Griff bekommen – vor einigen Jahren war es noch sehr ungesund, sich ohne Atemmaske länger im Freien aufzuhalten.
Es zieht jährlich Millionen von Menschen nach Bangkok. Die "Stadt der Engel“ lebt vom königlichen Mythos, vom Reichtum der Tempelanlagen und vom Sehnen nach spiritueller Erleuchtung. Wenn man hinter die moderne Fassade blickt, findet man auch tatsächlich noch stille Plätze.
Die schwimmenden Märkte, Thai-Boxkämpfe, Tuk-Tuks, ein reges Nachtleben – über die geschäftige Stadt zwischen Tradition und Moderne kann man vieles sagen, nur eines nicht: Sie sei langweilig.
