Wie in keiner anderen Stadt der USA scheint in New York zum Greifen nah zu sein, was der Traum von Millionen Amerikanern und Einwanderern ist: vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden. Die zahlreichen Erfolgshungrigen machen die Stadt zu einem vibrierenden, charmanten und vielfältigen Ort.
Wer einmal in New York gelebt hat, der spürt es spätestens wieder, wenn er aus dem Flugzeug steigt: Dieses Kribbeln im Bauch, das Lebensgefühl, das diese Stadt ausmacht. New York ist voller Energie, voll von hohen Erwartungen und tiefen Enttäuschungen, idealistisch und doch grausam. Für eine kleine Wohnung in Manhattan zahlt man so viel wie anderswo in den USA für eine riesige Villa – das schreckt jedoch kaum jemandenen, sie kommen alle: Die Celebrities aus Hollywood, die Taxifahrer aus Pakistan, die Junganwälte aus alten amerikanischen Familien, die Performance-Künstler aus Osteuropa, blauäugige Studenten aus Iowa, Touristen aus Europa. Die Liste ließe sich ewig fortsetzen, denn New York ist vielleicht die einzig wahre Weltstadt: 170 Sprachen werden hier gesprochen, jede Einwandergruppe ist groß genug für ihren eigenen Mikrokosmos mit Restaurants, Sportclubs und Krabbelgruppen. Irgendwann beginnen die Welten sich zu überschneiden, aneinander zu geraten, sich zu vermischen, schlicht: miteinander zu leben. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr - New York ist eben die Stadt, die niemals schläft.
