NEW YORK

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FACTS

Wie in keiner anderen Stadt der USA scheint in New York zum Greifen nah zu sein, was der Traum von Millionen Amerikanern und Einwanderern ist: vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden. Die zahlreichen Erfolgshungrigen machen die Stadt zu einem vibrierenden, charmanten und vielfältigen Ort.

Wer einmal in New York gelebt hat, der spürt es spätestens wieder, wenn er aus dem Flugzeug steigt: Dieses Kribbeln im Bauch, das Lebensgefühl, das diese Stadt ausmacht. New York ist voller Energie, voll von hohen Erwartungen und tiefen Enttäuschungen, idealistisch und doch grausam. Für eine kleine Wohnung in Manhattan zahlt man so viel wie anderswo in den USA für eine riesige Villa – das schreckt jedoch kaum jemandenen, sie kommen alle: Die Celebrities aus Hollywood, die Taxifahrer aus Pakistan, die Junganwälte aus alten amerikanischen Familien, die Performance-Künstler aus Osteuropa, blauäugige Studenten aus Iowa, Touristen aus Europa. Die Liste ließe sich ewig fortsetzen, denn New York ist vielleicht die einzig wahre Weltstadt: 170 Sprachen werden hier gesprochen, jede Einwandergruppe ist groß genug für ihren eigenen Mikrokosmos mit Restaurants, Sportclubs und Krabbelgruppen. Irgendwann beginnen die Welten sich zu überschneiden, aneinander zu geraten, sich zu vermischen, schlicht: miteinander zu leben. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr - New York ist eben die Stadt, die niemals schläft.

 

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FIGURES

Die Wall Street ist eine der bekanntesten New Yorker Straßen. Als die Holländer hier regierten, stand an ihrer Stelle tatsächlich eine Mauer. Die Börse, für die sie heute berühmt ist, entstand 1792: Da trafen sich 24 Broker bei einem Baum in der Wall Street 68 - die Stock Exchange war gegründet.

Name in der Landessprache
New York
Staat
USA
Geografische Lage
40° 42' N, 74° 00' W
Seehöhe
6 m
Einwohnerzahl
8.214.426 (Zensus 2006)
Telefonvorwahl
+1 (0)212
Währung
1 Euro = 1,38 USD
Zeitunterschied zu UTC
- 5 h (Sommerzeit - 4 h)
Zeitunterschied zu MEZ
- 6 h
Offizielle Webseite
www.nyc.gov
Fläche
1.214,4 km²
Bevölkerungsdichte
10.456 Einwohner/km²
Landessprache
Englisch
Stadtteile am Festland
1 von 5 (The Bronx)
Restaurants
17.300
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GET AROUND

Flughafen
Der John F. Kennedy International Airport liegt ca. 24 km östlich der Stadt. Mit dem AirTrain (www.panynj.gov/airtrain/) kommen Sie zu mehreren U-Bahn- und Busstationen, die Fahrt kostet USD 5,-. www.kennedyairport.com

Innerstädtischer Verkehr
New York hat ein vorbildliches öffentliches Verkehrssystem: 27 U-Bahn- und 235 Buslinien bringen Sie praktisch überall hin. Eine 7-Tages-Karte kostet USD 24,-. www.nyct.org/nyct

Taxi
Über die Hälfte der Autos auf den Straßen Manhattans sind Taxis - wenn Sie eines brauchen, fährt also ziemlich wahrscheinlich grad eines vorbei. Wenn die Nummer auf dem gelben Taxidach leuchtet, ist der Wagen frei. Die erste 1/3 Meile (ca. 0,5 km) kostet USD 2,50, jede weitere 1/5 Meile (ca. 0,3 km) USD 0,40. 10 km kosten bei flüssigem Verkehr also ca. USD 15,- (€ 10,-).

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SIGHTSEEING

Freiheitsstatue
Die Statue wurde in Frankreich erdacht und konstruiert, das innere Stahlgerüst stammt von Alexandre Gustave Eiffel, dem Erbauer des Eiffelturms. 1886 schenkten die Franzosen den USA ihre Lady Liberty. Alle 25 Minuten fährt ein Schiff vom Battery Park nach Ellis Island. Am besten reservieren Sie schon im voraus einen Besuch in dem Museum, das sich mit der Geschichte und Bauweise des Monuments befasst.
Battery Park, 8.30-17.15 Uhr, € 7,–, www.statueofliberty.org

Ground Zero
Ein Ort der Trauer und Erinnerung: Dort, wo bis 9/11 die das World Trade Centers stand, wird ein Mahnmal errichtet. Besucher können auch jetzt schon im Tribute WTC Visitor Center vorbeischauen.
Ground Zero, Liberty Street 120, Mo und Mi-Sa 10-18 Uhr, Di 12-18 Uhr, So 12-17 Uhr, www.tributenyc.org

Museum of Modern Art
Die wichtigsten zeitgenössischen Künstler aus Malerei und Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Architektur, Film und Design.
West 53 Street 11, Sa-Do 10.30-17.30 Uhr, Fr 10.30-20 Uhr, Eintritt ca. € 14,–, www.moma.org

Central Park
Der Central Park macht Manhattan lebenswert: Mitten auf der Insel, umgeben von himmelhohen Wolkenkratzern, wurden 4,2 km² Grünfläche vor dem Bauwahn gerettet. Er ist Paradies für Sportler und Ornitologen, Laufsteg für stolze Mamas und ihren trendy gekleideten Nachwuchs, Lerntreff für Studenten und Rückzugsort für Leser (und für picknickende Touristen).
www.centralpark.com

Ellis Island
Als Amerikareisende und Immigranten noch per Dampfer in den USA ankamen, wurden viele erst einmal auf der südlich von Manhattan gelegenen Ellis Island in Quarantäne gesteckt. Ein Museum berichtet von der Geschichte New Yorks und der Einwanderer.
Ellis Island, 9.30-17 Uhr, www.ellisisland.com

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INSIDER TIP

Bryant Park
An warmen Tagen essen die Angestellten aus Midtown vor der New York Public Library (Stadtbibliothek) in der Sonne. Im Sommer findet wird der Park jeden Montag zum Open-Air-Kino (Eintritt frei), die New Yorker schleppen dann Picknickkörbe mit Wein und Käse an. Anfang November wird der Platz zur Freiluft-Eislaufbahn (The Pond), auch das ist gratis. Hier zeigt sich New York von seiner unkommerziellsten Seite.
www.bryantpark.org

City Explorer Pass
Die Rabattkarte lohnt sich vor allem für längere Aufenthalte in New York. Die Karte kostet zwar USD 109,-, Sie können damit aber bis zu USD 40,- sparen. Vorher gut rechnen!
www.explorerpass.com/newyorkcity

Serien-Touren
Sind Sie Fan von Sex and the City, Friends, den Sopranos oder Seinfeld? Scene on TV bietet Führungen zu den Schauplätzen zahlreicher Serien und Kinofilme an. Die Tour "New York TV and Movie Sites" führt etwa (auf Deutsch!) zu den Locations von "Der Teufel trägt Prada", "Men in Black" und "Ghostbusters", zur Wohnung der "Friends" und dem Haus der Cosbys.
Dauer: 3-3,5 Stunden, Preis: USD 36,-, www.sceneontv.com

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EAT & DRINK

Die New Yorker behaupten gern, sie hätten die beste italienische, indische, karibische oder japanische Küche der Welt. Ob das nun wahr ist oder nicht, fest steht: Die Vielfalt der New Yorker Küche ist unübertroffen.

Die Einwohner der Stadt genießen es auf jeden Fall, so viel Auswahl zu haben: Auswärts essen und an jedem Wochenende mindestens ein neu eröffnetes Lokal aus probieren ist praktisch der Volkssport Nummer 1. Die Halbwertszeit der In-Restaurants ist dementsprechend klein - wo gerade ein neues Lokal eröffnet hat und wie es dort ist, verraten Ihnen die Autoren von nymag.com.
Unbedingt probieren sollten Sie die New Yorker Bagel - der wurde hier erfunden. Gute Orte für den ersten Kontakt mit dem runden, durchlöcherten Gebäck: Absolute Bagels (Ecke Broadway/107th Street) und H&H Bagels (Ecke Broadway/80th Street). An fast jeder Straßenecke köchelt außerdem köstliches "Street Food" in mobilen Garküchen: Neben dem klassischen Hotdog gibt es indische Dosas, mexikanische Tacos und vieles, vieles mehr. Für $ 2,- bis $ 8,- können Sie sich an den Ständen satt essen.

Nichtsdestotrotz sollten Sie sich durch die verschiedenen Viertel kosten:

Chinatown
In der New Yorker Chinatown gibt es über 200 Restaurants, jede Menge asiatische Lebensmittelläden, Märkte und Krimskrams-Läden, in denen Sie gut und teilweise billig essen können. Dazu gibt's gratis das Gefühl, mindestens mit einem Bein auf der anderen Seite des Pazifiks zu stehen. Subway: J, M, N, Q, R, W, Z, 6 bis Canal, www.chinatown-online.com

Little Italy
In den Hauptstraßen von Little Italy wird italo-amerikanische Einheitskost serviert. Suchen Sie lieber in den Nebenstraßen: Dort finden Sie auch noch kleine, charmante Restaurants, in denen echte italienische Mammas am Herd stehen.
Subway: N, R bis Prince St., www.littleitalynyc.com

Little India
Auf der 1st Avenue zwischen der 5th und 6th Street kommen Freunde der scharfen, indischen Küche auf ihre Kosten.
Subway: F, V bis Lower East Side-2 Av.

Jewish Delis
Die oft an Kantinen erinnernden Delis sind in New York Kult: Saure Gurken gibt's in allen Schattierungen und Säuerungsstufen vom Selbstbedienungs-Salatbuffet, dazu Pastrami-Sandwich oder andere koschere und nicht-koschere Spezialitäten.

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HOTELS

Waldorf=Astoria
Das wohl bekannteste Hotel New Yorks: Das Art-Deco-Gebäude steht mitten an der Park Avenue, hier wurde der Waldorfsalat erfunden. Das erste Waldorf=Astoria Hotel war übrigens dort, wo heute das Empire State Building steht - das heutige Haus wurde erst 1931 eröffnet, damals war es das größte und höchste Hotel der Welt.
301 Park Avenue, Tel.: 355 30 00, DZ ab € 460,–, www.waldorfastoria.com

Mandarin Oriental
Am Columbus Circle liegt das 5-Sterne-Hotel Mandarin, eine der vornehmsten Adressen der Stadt. Es hat insgesamt 248 luxuriöse Zimmer und Suiten und ist auch der ideale Ort für Tagungen und Konferenzen.
80 Columbus Circle (bei der 60th Street), Tel.: 805 88 00, DZ ab € 639,– www.mandarin-oriental.com

W Hotel New York - The Tuscany
Das Designhotel liegt super-zentral in der Nähe von Grand Central Station, Times Square und dem Chrysler Building. Hier fühlt man sich richtig wohl: Warme Farben, sanftes Licht und angenehme Materialien.
120 East 39th Street, Tel.: 686 16 00, DZ ab ca. USD 600,–, www.whotels.com

Time Hotel NY
Nettes Hotel mit Design-Ambitionen: stellenweise gelungen, stellenweise nicht so sehr. Für New Yorker Verhältnisse ist das Haus für das, was geboten wird, aber auf jeden Fall sensationell günstig.
224 West 49th Street, Tel.: 246 52 52, DZ ab USD 249,-, www.thetimeny.com

Jugendherberge
Der Jugendherbergsverband "Hostelling International" betreibt ein Hostel mit 600 Betten in der Nähe des Central Parks: Eine der günstigsten Nächtigungsmöglichkeiten in zentraler Lage.
891 Amsterdam Av at West 103rd, Tel.: 932 23 00, Bett ab € 22,–, www.hihostels.com/dba/hostel060003.de.htm

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NIGHTLIFE

Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt: In New York tut sich so viel, dass Sie beim Lesen der Stadtzeitschriften Time Out New York oder Village Voice angesichts der großen Auswahl verzweifeln werden.

"Culture just seems to be in the air, like part of the weather", schrieb der Autor Tom Wolfe über die Stadt. Recht hat er. Von der versifften Punkkneipe bis zum hippen Edelschuppen, von heruntergekommenen Theatern in Nebengassen bis zu den teuren Musicals am Broadway - hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Wichtig zu wissen: Unter 21 kommen Sie in fast keine Clubs rein. An den Türstehern kommen Sie auch über 21 nicht einfach so vorbei; es hilft, wenn Sie hübsch, weiblich und gut angezogen sind. Seit 2003 herrscht in allen öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants ein generelles Rauchverbot.

Mit den New Yorker Bars und Clubs verhält es sich wie mit den Restaurants: Wo diese Woche noch Superpromis und Stars Champagner trinken, ist nächste Woche nichts mehr los. Gute Quellen für Ausgehtipps: www.nymag.com/nightlife und www.timeout.com/newyork.

Broadway
Bei TKTS gibt's die Karten um 25-50% billiger!
Duffy Square, 47th Street, www.tdf.org/TDF_ServicePage.aspx?id=56&%20do=v

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SHOPPING

Der starke Euro und der fallende Dollarkurs sind für Touristen perfekt: So billig war die Stadt noch nie. Die Mission lautet "Shop till you drop" - Einkaufen bis zum Umfallen.

Die exklusivsten Straßen der Stadt sind die Madison Avenue und die Fifth Avenue. Hier finden Sie alles, was schön und teuer ist (aber ist das nicht wie alles im Leben relativ?). Natürlich müssen Sie im 1861 gegründeten Tiffany & Co. vorbeischauen - schon allein deswegen, weil Sie zuhause jeder danach fragen wird.

In Greenwich Village sind die kleineren Geschäfte zuhause. Von ihrem Spezialgebiet verstehen die aber was - ob das nun Schuhe, Schmuck, Musik oder flippige Kleidung ist. Harlem, vor allem die Gegend um die 125th Street, erlebt grad einen Aufschwung - ein Multikulti-Shoppingerlebnis. Auch gut zum Shoppen: Das Einkaufsgebiet Historic Orchard Street in der Lower East Side. Und auch wenn Sie gar nichts kaufen wollen, sollten Sie durchs Künstlerviertel SoHo schlendern: Die vielen Boutiquen, Galerien und Kunstprojekte sind einen Besuch wert.

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SOUVENIRS

New York wäre nichts ohne seine Symbole und Markenzeichen: Der berühmte Schriftzug "I love NY" (mit dem Herzen statt "love"), der rote Apfel, die Skyline, die Freiheitsstatue, der Broadway und seine weltberühmten Musicals, der Times Square und vieles mehr. Alle diese Symbole werden auf die eine oder andere Weise zum Kauf angeboten: Auf T-Shirts, Tassen und Kappen, Miniaturen, Babyunterwäsche, als Tätowierung - der Fantasie sind im Merchandising keine Grenzen gesetzt.
Die Liste der Orte, wo Sie Souvenirs bekommen, wäre vermutlich länger als die der Orte, wo Sie über keine stolpern - in den wichtigen Sehenswürdigkeiten können Sie sich alle Taschen vollpacken, in den Straßen von Manhattan werden Ihnen die Mitbringsel aber auch praktisch nachgeworfen.

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