Paris ist die Stadt der Liebe: Menschen aus aller Welt kommen hierher, um romantische Wochenenden zu verbringen, Heiratsanträge zu machen und ihre Namen auf dem Geländer der Aussichtsplattform am Eiffelturm zu hinterlassen.
Zwischen den händchenhaltenden Verliebten, erkennbar am Funkeln in den Augen (oder am ersten wirklichen Streit), schlängeln sich die Kulturtouristen, erkennbar am Kunstführer in den Händen (oder am blasenbedingten Humpeln). Allein im Louvre könnte man Wochen verbringen, für alle Museen der Stadt reicht ein Besuch niemals aus. Und durch die Parks spazieren sollte man auch noch, auf Montmatre Crepes mit Nutella und Banane essen, vor Notre Dame ehrfürchtig eine Genickstarre riskieren, über die Seine schippern, Schnecken kosten, Mode bewundern und sich ins Nachtleben stürzen – es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Sie planen Ihren Paris-Aufenthalt minutiös durch, oder Sie lassen sich einfach treiben und warten ab, was passiert. Wir empfehlen zweiteres, passt viel besser zum französischen Savoir-vivre.
