Toronto sei wie "New York, von Schweizern verwaltet", sagte Sir Peter Ustinov 1987. Tatsächlich ist die kanadische Millionenstadt sicher, geordnet und sauber und ihre Einwohner stammen wie die von New York aus der ganzen Welt.
Ursprünglich diente Toronto den Engländern als Stützpunkt für den Fellhandel mit den Indianern des Hinterlandes. Bis in die 1850er-Jahre wurde die Stadt "York" genannt, erst zu Beginn der 1950er-Jahre entwickelte sie sich zur Millionenstadt. In die 1980er-Jahre verlegten viele Unternehmen ihre Firmen hierher, dadurch wurde Toronto die bevölkerungsreichste und wirtschaftsstärkste Stadt Kanadas. Viele verschiedene Einwanderergruppen prägen mit ihren Geschäften und kulturellen Einrichtungen das Stadtbild. Die offiziellen Amtssprachen sind Englisch und Französisch, doch in den Straßen Torontos ertönen auch Spanisch und Mandarin, Russisch und Arabisch – die Stadt wirbt damit, dass über 100 Sprachen gesprochen werden. Über die Hälfte der Einwohner sind nicht in Toronto geboren. Die Menschen sind stolz auf ihre offene, tolerante und soziale Gesellschaft, an der – das meinen zumindest viele Kanadier – die US-Amerikaner sich ein Vorbild nehmen könnten. Sir Peter Ustinov revidierte übrigens sein Urteil fünf Jahre später: "Ich habe festgestellt, dass Toronto tatsächlich von den Kanadiern verwaltet wird."
