In Helsinki verschmilzt der Charme einer Weltstadt mit der Gelassenheit eines Dorfes. In der modernen Metropole haben die Schweden und die Russen ihre Spuren hinterlassen.
Die Filme des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki haben den Ruf der Finnen als skurriles, schweigsames und ständig betrunkenes Völkchen gefestigt. Die meisten seiner Filme handeln von der Sehnsucht, Finnland zu verlassen. Warum also nach Finnland reisen?
Es stimmt, dass viele Finnen schrullig sind, aber gerade deshalb sind sie auch sehr liebenswürdig. Wenn am 30. April der Frühling beginnt, hat das große Schweigen ein Ende: Nach dem langen, dunklen Winter wird jeder Sommertag gefeiert, als wäre es der letzte. Und: Nicht Wodka, sondern Kaffee ist das eigentliche Nationalgetränk – nirgendwo auf der Welt wird davon mehr getrunken als hier!
Musik- und Tanzfestivals, viele Galerien und Museen bieten vor allem im Sommer ein einzigartiges, modernes Kulturprogramm. Das Straßenbild wirkt mit mehr als 700 Cafés und Restaurants beinahe südländisch, viele Grünflächen und Parks bieten Erholungsraum – auch im Zentrum. Jeder Stadtteil hat sein eigenes Gesicht: Jugendstil in Eira und Katajanokka, Arbeiterkultur in Kallio, Seefahrtsgeschichte und Fabriksmilieu am Nordhafen, Holzhäuser in Vallila und Puu-Käpylä.
